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Österreich kündigt nach Anschlag in Wien erhöhte Überwachung von Kirchen an

Archivmeldung vom 26.11.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.11.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Karl Nehammer (2020)
Karl Nehammer (2020)

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach Angaben des österreichischen Innenministers Karl Nehammer sollen in Österreich nach dem Anschlag in Wien künftig verstärkt Kirchen überwacht werden. Das meldet das online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "Dies kündigte Nehammer am Donnerstag unter Verweis auf neue Ermittlungserkenntnisse an.

„Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Täter auch Opfer bewusst in Kirchen suchen wollte“, sagte der Minister.

Laut Nehammer befinde man sich derzeit in einer „heiklen Phase“ nach dem Anschlag, weil es Nachahmungstaten geben könnte.

Seit zehn Tagen gilt in Österreich ein zweiter harter Lockdown. Alle Geschäfte, die nicht für die Grundversorgung nötig sind, wurden geschlossen, Schulen auf Fernunterricht umgestellt und eine Ausgangssperre verhängt. Die Kirchen des Landes blieben offen, allerdings wurden Gottesdienste vorübergehend ausgesetzt. Der Lockdown gilt vorerst bis zum 6. Dezember. Danach soll das öffentliche Leben wieder schrittweise hochgefahren werden.

Die Polizeikräfte sollen ab sofort verstärkt vor Kirchen und anderen Stätten der Religionsausübung Präsenz zeigen.

„Wir werden sicherstellen, dass die angesprochenen Objekte und Plätze in Zivil, in Uniform, offen und verdeckt und auch mit der Anti-Terrorkomponente vom Einsatzkommando Cobra abgedeckt werden“, sagte der Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit, Franz Ruf.

Terroranschlag in Wien

Bei einem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag war es Anfang November an sechs Orten der österreichischen Hauptstadt zu wahllosen Schießereien gekommen. Die Attacken forderten vier Todesopfer und mehr als ein Dutzend Verletzte.

Der noch am 2. November von der Polizei erschossene mutmaßliche Attentäter war nach Angaben des österreichischen Innenministers Karl Nehammer Sympathisant der Terrormiliz „Islamischer Staat” (auch IS/Daesh)*. Zusätzlich zur Wohnung des mutmaßlichen Täters habe es 18 Durchsuchungen gegeben.

Der mutmaßliche Terrorist ist inzwischen identifiziert worden: Es handelt sich um einen 20-Jährigen mit nordmazedonischen Wurzeln. Neben der österreichischen soll er auch die nordmazedonische Staatsbürgerschaft besessen haben. Laut Informationen der Tageszeitung „Die Presse“ wurde er erst im Dezember vergangenen Jahres aus der Haft entlassen. Er sollte eigentlich eine 22-monatige Freiheitsstrafe verbüßen, kam jedoch zur Bewährung früher auf freien Fuß. "

*Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten


Quelle: Sputnik (Deutschland)

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