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Weißes Haus: USA wollen Spannungen mit Russland abbauen

Archivmeldung vom 27.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Weißes Haus. Bild: flickr/Chris Christner
Weißes Haus. Bild: flickr/Chris Christner

Die USA versuchen laut der Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, die Spannungen mit Russland zu reduzieren, und betrachten antirussische Sanktionen nicht als das einzige Instrument, um einen Dialog mit Moskau aufzubauen. Dies berichtet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes geschrieben: "„Sowohl ein großer Teil der Weltgemeinschaft als auch wir glauben, dass es von entscheidender Bedeutung ist, (Russland – Anm.d.Red.) für die inakzeptablen Maßnahmen zur Rechenschaft zu ziehen. Was die Wirksamkeit dieser Maßnahmen angeht, sind unsere Ziele wie folgt: die Spannungen in den Beziehungen zu verringern, direkt zu sprechen, wenn wir Bedenken haben, Maßnahmen bei Bedarf zu ergreifen – wenn wir auf jene ihre Maßnahmen reagieren, die wir für inakzeptabel halten. Aber auch nach einer Möglichkeit zu suchen, diese Beziehungen vorhersehbar und stabil zu machen“, sagte Psaki am Montag bei einem Briefing.

Sie fügte hinzu, dass die Vereinigten Staaten die Sanktionen nicht als das einzige Instrument betrachten, das für den Aufbau von Beziehungen zu Russland und die Bewertung ihrer Wirksamkeit angewendet werden sollte.

Darüber hinaus habe das Weiße Haus nie geglaubt, dass ein Paket antirussischer Sanktionen zu Änderungen im Verhalten Russlands auf internationaler Ebene führen könne.

Neue US-Sanktionen

Am 15. April hatten die USA neue Sanktionen gegen Russland verhängt. Unter die Strafmaßnahmen fielen 32 natürliche Personen und Organisationen. Die Sanktionen verbieten auch US-Finanzinstituten, bei der Erstplatzierung russische Staatsanleihen nach dem 14. Juni zu erwerben. Außerdem erklärte Washington, dass es zehn Mitarbeiter der russischen diplomatischen Vertretung aus dem Land ausweisen werde.

Laut dem russischen Außenministerium entspricht Washingtons Sanktionskurs nicht den Interessen der Völker der beiden Länder. Einen Tag später verkündete das russische Außenamt Gegenmaßnahmen.

Russland verhängte eine Einreisesperre gegen acht ranghohe US-Regierungsvertreter, darunter auch US-Justizminister Merrick Garland, Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas und FBI-Chef Christopher Wray. Zudem erklärte Russland zehn Mitarbeiter der US-Botschaft in Moskau zu Personae non gratae. Sie müssen nun bis zum 21. Mai Russland verlassen."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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