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Gescheitertes Assoziierungsabkommen Alexander Gauland fordert Neuanfang mit Russland

Archivmeldung vom 22.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Alexander Gauland Bild: Alternative für Deutschland (AfD)
Alexander Gauland Bild: Alternative für Deutschland (AfD)

"Russland hätte von Anfang an in die Annäherung der EU an die Ukraine miteingebunden werden müssen, um Vorbehalte in Moskau abzubauen. Dass dies nicht geschah, rächt sich nun", so kommentiert der stellvertretende AfD-Sprecher, Alexander Gauland, die Kehrtwende der Ukraine beim Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union.

Man habe übersehen, dass die langen historischen Beziehungen der Ukraine zu Russland das Land zu einem besonderen Fall machen, der nicht wie jeder andere Assoziierungsvorgang behandelt werden kann, so der stellvertretende AfD-Sprecher weiter. Kiew ist für Moskau die Urzelle eigener Staatlichkeit und damit kein fremdes Territorium.

Dies könne man beklagen und auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker verweisen, doch über Jahrhunderte entstandene historische Tatsachen vergehen nicht in wenigen Jahren. Zumal die NATO-Osterweiterung von nahezu allen russischen Politikern nach wie vor als Vertragsbruch des Westens empfunden wird und die Moskauer Führung daher gegenüber den Absichten des Westens besonders sensibel und misstrauisch reagiert. Bei ihrer Entscheidung berücksichtigte die ukrainische Regierung gerade diese russische Perspektive. "Ein Neuanfang zusammen mit Russland liegt daher nicht nur im Interesse der EU, sondern auch im Interesse der Ukraine", stellt Gauland abschließend fest.

Quelle: Alternative für Deutschland (ots)

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