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Unternehmen rechnen mit Nachteilen durch neue EU-Datenschutzregeln

Archivmeldung vom 13.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die deutschen Unternehmen fürchten Nachteile durch die neuen europäischen Datenschutzregeln, die im Mai in Kraft treten. Das zeigt eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) unter Unternehmen der Informationswirtschaft, über die das "Handelsblatt" berichtet. Demnach nehmen die Unternehmen die Datenschutzgrundverordnung hauptsächlich als zusätzliche Kosten- und Arbeitsbelastung wahr.

Rund die Hälfte der 682 Befragten gab an, dass ihre Geschäftsprozesse dadurch verkompliziert werden. Nur etwas über ein Viertel der Unternehmen glaubt, dass Kunden durch die neuen Regeln mehr Vertrauen beim Onlineshopping haben werden. Gerade mal rund zehn Prozent denken, dass die Einführung der Datenschutzgrundverordnung zu Wettbewerbsvorteilen für EU-Unternehmen auf internationalen Märkten führen wird. Die ZEW-Umfrage zeigt auch: Mehr als die Hälfte der Unternehmen der Informationswirtschaft hat sich noch gar nicht mit der Datenschutzgrundverordnung auseinandergesetzt – obwohl mehr als 61 Prozent der Unternehmen, die das bereits getan haben, sagen, dass es sich um tief- oder sehr tiefgreifende Änderungen handelt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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