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DIHK warnt vor anhaltender Unsicherheit über Brexit

Archivmeldung vom 27.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Brexit
Brexit

Bild: Pixabay / CC0 Public Domain

Vor der Abstimmung über eine Brexit-Verschiebung im britischen Unterhaus hat die deutsche Wirtschaft vor einer anhaltenden Unsicherheit über den EU-Austritt Großbritanniens gewarnt. "Es ist für die Unternehmen bereits jetzt höchste Zeit zu wissen, worauf sie sich einstellen müssen", sagte Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Bei deutschen Unternehmen herrsche weiter große Unsicherheit. "Das No-Deal-Szenario mit seinen vielen negativen Konsequenzen ist weiter auf dem Tisch", sagte Wansleben. Die Exporte von Deutschland ins Vereinigte Königreich seien bereits seit Mitte 2016 um fünf Prozent zurückgegangen. Zwei von drei deutschen Unternehmen im Vereinigten Königreich erwarteten eine Verschlechterung ihrer Geschäfte durch den Brexit. "Die Diskussion über ein erneutes Referendum ist einerseits ein kleiner Hoffnungsschimmer, es ist aber auch wieder einmal ein Spiel mit ungewissem Ausgang", sagte Wansleben. "Denn es besteht die Gefahr, dass die Unsicherheit für die Wirtschaft in eine unbestimmte Verlängerung geht", sagte der DIHK-Hauptgeschäftsführer.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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