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Studie: Italien verliert weiter an Wettbewerbsfähigkeit

Archivmeldung vom 08.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thommy Weiss / pixelio.de
Bild: Thommy Weiss / pixelio.de

Italien hat nach Einschätzung des Centrums für Europäische Politik (CEP) an Wettbewerbsfähigkeit verloren. Nach Berechnungen des Instituts, die dem Nachrichtenmagazin "Focus" vorliegen, sind die Produktionskosten der italienischen Betriebe weiter gestiegen. "Neben Zypern ist Italien der einzige Krisenstaat, in dem die Lohnstückkosten nicht zurückgegangen sind", lautet das Fazit der Experten.

Auch Italiens Kreditfähigkeit "erodiert seit 2009 kontinuierlich", warnte das CEP. Das Land habe sich aber weiter im Ausland verschuldet: "Der Kapitalimport trug dazu bei, dass sich die Auslandsverschuldung der italienischen Volkswirtschaft seit der Euro-Einführung vervierfacht hat. 2011 betrug sie 20,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts."

Hoffnung sehen die Ökonomen des CEP für Italien nur, wenn den bereits beschlossenen Reformen weitere folgen. Es sei jedoch fraglich, ob das nach der Wahl der Fall sein werde. Es sei ein Abweichen vom bisherigen Kurs zu befürchten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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