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Nahost-Experte Tilgner: Die Politik der Interventionen ist gescheitert

Archivmeldung vom 09.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Ulrich Tilgner im Januar 2011
Ulrich Tilgner im Januar 2011

Foto: Flickr upload bot
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Westen wird sich nach Ansicht von Ulrich Tilgner aus der arabischen Welt zurckziehen. Der langjährige Nahost-Korrespondent begründet im Interview für die Tageszeitung "neues deutschland" (Mittwochausgabe), warum Interventionen im Nahen und Mittleren Osten nicht von Erfolg gekrönt waren und sind. "Es ist ein Kernproblem der Politik zu glauben, mit der Anhäufung und dem Einsatz von Waffen Probleme lösen zu können."

Hinsichtlich des Bürgerkrieges in Syrien befürchtet er eine Fragmentierung des Landes in sunnitische, kurdische und christliche Regionen und ein Erstarken der Warlords. Der Journalist fordert zudem den Westen nachdrücklich auf, sich für einen palstinensischen Staat einzusetzen und dabei nicht nur mit Israel und der PLO, sondern auch mit der Hamas zu verhandeln.

Tilgners Empfehlung für die westliche Politik im Nahen und Mittleren Osten wie auch in Afrika lautet, das Bündnis mit der jungen Generation und den Trägern zukünftiger Modernität in diesen Ländern zu suchen, statt sich immer wieder auf die Seite von "merkwürdigen Herrschern" zu schlagen wie dem saudischen König, dem jordanischen König, dem König von Marokko oder anderen autoritären Herrschern in Afrika.

Quelle: neues deutschland (ots)

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