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Syrien: Regierung lehnt Rücktritt Assads ab

Archivmeldung vom 20.08.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.08.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Baschar Hafiz al-Assad Bild: Ricardo Stuckert/ABr / de.wikipedia.org
Baschar Hafiz al-Assad Bild: Ricardo Stuckert/ABr / de.wikipedia.org

Die syrische Regierung hat einen von den USA und Europa geforderten Rücktritt von Präsident Baschar al-Assad abgelehnt. In einem Kommentar auf der Titelseite der staatlichen Zeitung "Al Thawra" hat die Regierung zum ersten Mal offiziell Stellung zur Rücktrittsforderung genommen.

Dort hieß es, dass Israel, die USA und der Westen im Allgemeinen, das Land im Nahost-Konflikt an den Rand drängen wollten. Syrien habe jedoch in der Vergangenheit keine Einmischungen in seine inneren Angelegenheiten zugelassen und werde dies auch in Zukunft nicht dulden.

Unterdessen stieg die Zahl der Todesopfer bei den jüngsten Protesten auf 29. Die meisten dieser Opfer habe es nach Angaben von Aktivisten in der Provinz Homs gegeben. "Die Schüsse haben seit gestern Abend nicht aufgehört", erklärte der Leiter des Observatoriums für Menschenrechte, Rami Abdul-Rahman.

Auch in der Küstenstadt Latakia wurden die Militäroperationen fortgesetzt, trotz der Zusicherung Assads, dass die Einsätze gegen die Demonstranten vorbei seien. Indessen erwägt die EU eine Ausweitung der Sanktionen auf den Ölsektor des Landes. Später hieß es aus EU-Kreisen weiter, man habe neue Sanktionen gegen 15 weitere Einzelpersonen und fünf Unternehmen geplant. Der Vorschlag solle in der kommenden Woche vorgelegt werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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