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Chinesischer Künstler Ai Weiwei will Merkel treffen

Archivmeldung vom 24.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Ai Weiwei 2007 vor Template auf der documenta 12.
Ai Weiwei 2007 vor Template auf der documenta 12.

Foto: Hafenbar at de.Wikipedia
Lizenz: CC-BY-SA-2.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Chinas berühmtester Künstler und Regimekritiker Ai Weiwei möchte Kanzlerin Angela Merkel treffen, wenn sie kommende Woche China besucht. Der "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe) sagte Ai: "Ich respektiere sie sehr. Ich weiß, dass Sie viel Rückhalt genießt. Und sie war bei vergangenen Besuchen sehr hilfreich und sehr besorgt."

Dass das Treffen wirklich zustande kommt, glaubt Ai allerdings nicht. Merkel habe "wahrscheinlich ihre Verpflichtungen", sagte Ai dem Blatt. Die Bundeskanzlerin wird kommende Woche mit mehreren Mitgliedern ihres Kabinetts zu Regierungskonsultationen in Peking erwartet. Ai war vergangenes Jahr verhaftet und drei Monate an einem unbekannten Ort eingesperrt worden. Danach hatte ihn ein Pekinger Gericht wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Gegen das Urteil hat Ai Berufung eingelegt. Er hält es für politische motiviert.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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