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Jobbik: Sonderaufsicht für Gastarbeiter

Archivmeldung vom 15.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
György Szilágyi (2017)
György Szilágyi (2017)

Bild: Screenshot Internetseite: "www.jobbik.hu" / Eigenes Werk

Die Oppositionspartei Jobbik schlägt die Einrichtung einer Sondereinheit vor, die die Arbeitsmigranten in Ungarn beaufsichtigen soll. Márton Gyöngyösi, der Spitzenkandidat der Partei, sagte am Dienstag zu einer Pressekonferenz, dass er die öffentliche Ordnung überwachen und Beschäftigungs- und Gesundheitskontrollen für Wanderarbeitnehmer durchführen soll.

Gyöngyösi warnte davor, dass der Import ausländischer Arbeitskräfte nach Ungarn „unvorhersehbare Folgen“ haben würde. Die von Jobbik vorgeschlagene Wache soll sicherstellen, dass die Unternehmen die so genannte ungarische Quote einhalten, ein weiterer Jobbik-Vorschlag. Wenn ein Unternehmen mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt, müssen mindestens 90 Prozent ihrer Mitarbeiter Unionsbürger sein.

Gyöngyösi, der stellvertretende Vorsitzende von Jobbik, sagte, die Leute in den Außenforen seiner Partei seien von der Politik der ungarischen Regierung, ausländische Arbeitskräfte zu importieren, eingeschüchtert. Er warf der Regierung vor, die Auswanderung von Ungarn zu akzeptieren und gleichzeitig Ausländer einzustellen, um die Löhne niedrig zu halten. Anstatt billige Arbeitskräfte zu importieren, sollte die Regierung daran arbeiten, Ungarn, die ins Ausland gezogen sind, zurückzugewinnen, indem sie ihnen europäische Löhne anbietet, sagte Gyöngyösi.

Quelle: Unser Mitteleuropa

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