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Frontex will Grenzschutz aufstocken

Archivmeldung vom 02.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Abschiebung im Flughzeug durch die FRONTEX (Symbolbild)
Abschiebung im Flughzeug durch die FRONTEX (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Frontex-Direktor Fabrice Leggeri hat eine weitere Aufstockung des Grenzschutzes gefordert. Leggeri sagte der "Bild am Sonntag": "Wir haben die Außengrenzen jetzt unter Kontrolle. Der Grenzschutz muss aber weiter aufgestockt werden, weil der Migrationsdruck auch in Zukunft hoch bleiben wird." Es gäbe im Nahen Osten viele schutzbedürftige Menschen und in Afrika viele Wirtschaftsmigranten, die in Europa ein besseres Leben suchen wollen, so Leggeri.

Grenzschutz allein werde nicht reichen, um diese Situation zu bewältigen. "Wir brauchen zusätzlich eine gemeinsame europäische Migrations- und Asylpolitik. Dafür ist Frontex nicht zuständig. Aber wir stellen fest: Wenn sie fehlt, gibt es Probleme an den Grenzen." Dazu gehöre auch, dass konsequent abgeschoben wird, so Leggeri: "Aktuell werden europaweit etwa 40 Prozent der Rückführungsentscheidungen vollzogen. Das ist noch zu wenig. Zu einem funktionierenden Asylsystem gehört eine funktionierende Rückführungspolitik. Wenn eine negative Asylentscheidung getroffen wird, muss die betroffene Person rasch zurückgeführt werden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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