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Obama genehmigt gezielte Luftangriffe im Nordirak

Archivmeldung vom 08.08.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.08.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Barack Obama (offizielles Porträtfoto, 2012)
Barack Obama (offizielles Porträtfoto, 2012)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

US-Präsident Barack Obama hat Luftschläge und den Abwurf von Hilfsgütern im Nordirak grundsätzlich erlaubt, um der vom Vormarsch der radikalislamischen Gruppierung "Islamischer Staat" (IS) betroffenen Zivilbevölkerung zu helfen. Es werde sich dabei um gezielte Maßnahmen handeln, die einen Völkermord an religiösen Menschen verhindern sollen, sagte Obama im Weißen Haus.

Die Luftangriffe seien erlaubt, wenn US-Militärbeobachter in der irakischen Stadt Erbil von der sunnitischen Extremistengruppe angegriffen würden. In der Region zeichne sich eine humanitäre Krise ab. Deshalb habe man sich sowohl über "aktive Maßnahmen", also gezielte Schläge gegen die IS-Miliz, als auch über "passive Maßnahmen" wie die Lieferung von Hilfsgütern entschieden.

Nach Angaben der Vereinten Nationen befinden sich mehr als 100.000 Christen und Kurden im Nordirak auf der Flucht. IS-Kämpfer haben mehrere, überwiegend von christlichen Jesiden bewohnte Städte in der Region eingenommen. Frankreich hat angesichts der anhaltenden Kämpfe eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats gefordert.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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