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Ein Teil von China leidet unter außergewöhnlicher Hitzewelle - bisher 4 Tote

Archivmeldung vom 26.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch HB

Menschen mit Sonnenbrillen und Sonnenhüten hasten durch die Straßen, Busse haben die Klimaanlage bis zum Anschlag aufgedreht und jeder versucht, nur so wenig wie möglich Zeit draußen zu verbringen.

So läuft es zur Zeit in vielen Gebieten Nord- und Ost-Chinas, die von einer Hitzewelle mit Temperaturen von weit über 40 Grad Celsius heimgesucht werden. Und laut dem Wetterdienst Chinas werden die tropischen Temperaturen mindestens bis Sonntag anhalten, dann soll kühle Luft auf ihrem Weg von Norden nach Süden das Gebiet erreichen und die Temperaturen wenigstens etwas senken.

Vier ältere Menschen sind in Zhengzhou, der Hauptstadt der Henan Provinz, in den letzten Tagen bereits an der Hitze gestorben, teilte die Rettungsleitstelle der Stadt gestern mit. 66 Notrufe wegen Hitzschlägen musste alleine die Rettungsleitstelle der Hauptstadt in den letzten vier Tagen bearbeiten.

In Jinan, Hauptstadt der östlichen Shandong Provinz, ließen einige Schulen gestern den Unterricht ausfallen, die Schulen, die noch geöffnet haben, versorgen die Schüler mit kalten Getränken. Laut dem örtlichen Kultusministerium können die Schulen bei Temperaturen über 38 Grad hitzefrei geben. Am Mittwoch lagen die Temperaturen in Jinan bereits bei bei 40,8 Grad.

Im Zoo der Stadt Tianjin im Norden Chinas haben die Tierpfleger alle Hände von zu tun, die Tiere kühl zu halten. Als die Temperaturen am Mittwoch auf fast 40 Grad anstiegen, besorgten die Pfleger des Zoos, in dem annähernd 2000 Tiere leben, über 1 Tonne Eis, 1 Tonne frische Früchte und 300 große Eimer Mungobohnensuppe, um den Tieren zu helfen sich abzukühlen, teilte die Belegschaft des Zoos mit.

Bis gestern waren es in diesem Sommer schon fünf Tage mit weit über 35 Grad - im Gegensatz zu vier Tagen das ganze Jahr 2008, sagte Yu Wentao, der stellvertretende Leiter der meteorologischen Station in Tianjin. Er erwartet auch für den heutigen Freitag Temperaturen von mindestens 38 Grad.

Die nordwestliche historische Stadt Xi'an, eine Touristenattraktion, öffnete gestern einen Luftschutzbunker, das hitzegeplagte Einwohner sich abkühlen konnten. Die Temperatur im Bunker betrug 23 Grad, eine Wohltat gegenüber den 38 Grad, die draußen herschten.

In vielen nördlichen Städten Chinas sorgen die hohen Temperaturen für einen dramatischen Anstieg des Stromverbrauchs, und in der östlichen Anhui-Provinz gab es gestern einen Stromverbrauch von 284 Millionen Kilowattstunden. Das sei ein Rekordhoch, teilte der örtliche Energieversorger, die Anhui Power Company mit. 

Quelle: Xinhua

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