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Sputnik: Von der Leyen fordert im Verhältnis zu Russland „Position der Stärke“

Archivmeldung vom 14.06.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.06.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Ursula von der Leyen Bild: Global Panorama, on Flickr CC BY-SA 2.0
Ursula von der Leyen Bild: Global Panorama, on Flickr CC BY-SA 2.0

Deutschland ist an einem vernünftigen Verhältnis zu Russland interessiert, allerdings nur aus einer „Position der Stärke“ heraus. Dies sagte am Dienstag Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Europaparlament in Straßburg, schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es im Beitrag: "Wir haben die Haltung, dass wir ein vernünftiges Verhältnis zu Russland wollen, aber wir wissen, dass das aus einer Position der Stärke heraus geschehen muss, damit klar ist, dass wir die Lösung von Konflikten am Verhandlungstisch wollen. Am Verhandlungstisch müssen Konflikte miteinander gelöst werden und nicht anders", betonte von der Leyen.

Das ist allerdings nicht die erste solche Aussage der deutschen Ministerin dieser Art. Nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten im November 2016 hatte sie von ihm Bündnistreue gegenüber der Nato und eine harte Haltung gegenüber Russland gefordert.

Das Verhältnis zwischen der Nato und Russland hat sich 2014 nach dem Staatsstreich in der Ukraine deutlich verschlechtert. Bei dem Gipfel im Juli 2016 beschloss das Militärbündnis die Stationierung von multinationalen Bataillonen in Lettland, Litauen, Estland und Polen.

Moskau hat mehrfach betont, dass es nicht vorhat, irgendein Nato-Land zu überfallen. Die Nato ist sich laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow dessen durchaus bewusst, nutze jedoch eine vermeintliche „russische Bedrohung“ als Vorwand, um mehr Panzer und Bataillonen in der Nähe der russischen Grenzen aufzustellen. Laut Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu ist die Zahl der Nato-Truppen in der Nähe der westlichen Grenzen Russlands in den letzten zehn Jahren um das Achtfache gestiegen.

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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