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Lambsdorff für engere Zusammenarbeit der EU-Sicherheitsbehörden

Archivmeldung vom 17.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Alexander Graf Lambsdorff Bild: AlMare
Alexander Graf Lambsdorff Bild: AlMare

Der FDP-Europaabgeordnete Alexander Graf Lambsdorff hat sich für eine enger Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden in der Europäischen Union ausgesprochen. Es müssten Kräfte zusammengezogen werden, die gemeinsam Erkenntnisse, "die aus Syrien, aus dem Jemen, aus Libanon, aber auch aus einzelnen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zusammengetragen werden", auswerten, so Lambsdorff im Interview mit dem "Deutschlandfunk".

"Eine gemeinsame Auswertung, die erlaubt es dann unter Umständen, Verbindungen zu sehen, die man bei rein nationaler Auswertung eben nicht sieht." Der FDP-Politiker sprach sich dabei gegen eine anlasslose Vorratsdatenspeicherung aus. "In meinen Augen ist diese Diskussion Ausdruck einer gewissen Hilflosigkeit", so Lambsdorff. Dass durch eine flächendeckende Vorratsdatenspeicherung Dschihadisten entdeckt würden, die den Behörden vorher nicht aufgefallen seien, halte er für unwahrscheinlich.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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