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Barley wirf Erdogan "fragile Männlichkeit" vor

Archivmeldung vom 02.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Katarina Barley (2018)
Katarina Barley (2018)

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

EU-Parlaments-Vizepräsidentin Katarina Barley (SPD) den Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention kritisiert. "Dass Erdogan den Schutz von Frauen vor Gewalt als Gender-Ideologie sieht, zeigt, dass für ihn grundlegende Menschenrechte nur für Männer gelten", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Was man als Erdogans "fragile Männlichkeit" abtun könne, habe "schlimme, teils tödliche Folgen für viele Türkinnen". Weiter sagte Barley, der Austritt der Türkei reihe sich ein in ein Muster von ultrakonservativen Regierungen weltweit, die unter dem Deckmantel des Schutzes der Familie die Rechte von Frauen und Minderheiten abzubauen. So habe Ungarn die Konvention noch nicht einmal ratifiziert und denke die rechtskonservative PiS-Partei in Polen darüber nach, aus der Konvention auszutreten. "Diese rechtkonservative Bewegung will keine offenen Gesellschaften, in der jeder und jede gewaltfrei und selbstbestimmt leben kann. Im Kern geht es dabei um patriarchalen Machterhalt", sagte die SPD-Politikerin.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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