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Streit um russisches Flugzeug in London

Archivmeldung vom 31.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
London Heathrow Airport
London Heathrow Airport

Foto: Mario Roberto Duran Ortiz (Mariordo)
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Streit zwischen Großbritannien und Russland zieht weitere Kreise. Die russische Fluggesellschaft Aeroflot wirft den britischen Behörden vor, eines ihrer Flugzeuge am Londoner Flughafen Heathrow durchsucht zu haben - ohne dafür einen Grund angegeben zu haben. Londons Polizei wies diese zurück: "Please be advised that Metropolitan Police are not conducting a search of an Airbus inbound from Moscow at Heathrow", schrieb Scotland Yard am Freitag auf Twitter.

Russische Medien schreiben, die Mitarbeiter von Aeroflot hätten die Maschine während einer Durchsuchung verlassen müssen, Informationen über den Sinn der Aktion hätten sie nicht bekommen.

Aeroflot ist die größte russische Fluggesellschaft. Sie ist mehrheitlich im Eigentum des russischen Staates. Der Vorfall ist im Zusammenhang mit der diplomatischen Krise zwischen Russland und Großbritannien sowie zahlreichen weiteren westlichen Ländern zu sehen.

Die britische Regierung wirft Russland vor, für den Nervengift-Anschlag auf einen ehemaligen russisch-britischen Doppelagenten Anfang März in der englischen Stadt Salisbury verantwortlich zu sein. Anschließend haben die Länder gegenseitig ihre Diplomaten ausgewiesen, zahlreiche Länder erklärten sich mit Großbritannien solidarisch und zogen nach - darunter auch Deutschland.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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