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Russischer Senator: Keine Militär-Aktionen gegen USA in Syrien, es sei denn…

Archivmeldung vom 08.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Suchoi Su-34
Suchoi Su-34

Foto: Mil.ru
Lizenz: CC BY 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Auch nach dem amerikanischen Angriff auf die syrische Armee wird sich die russische Luftwaffe auf keine militärischen Aktionen gegen die USA einlassen, solange keine Bedrohung für die russischen Streitkräfte besteht. Diese Auffassung äußerte Konstantin Kossatschow, Chef des Auswärtigen Ausschusses im Föderationsrat (russisches Parlamentsoberhaus). Dies meldet das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf deren deutschen Webseite: "Russland hatte den gestrigen Raketenangriff der USA auf einen Flugplatz der syrischen Armee in der Provinz Homs, bei dem sowohl Soldaten als auch Zivilisten gestorben sein sollen, scharf verurteilt

„Das bedeutet nicht, dass sich die russische Luftwaffe an militärischen Aktionen gegen die USA oder ihre Unterstützer beteiligen wird, wenn es keine direkte Bedrohung für unsere Militärs in Syrien gibt“, kommentierte Kossatschow am Samstag. Sollte aber die Weltgemeinschaft diese illegitime Attacke der USA nicht eindeutig verurteilen, könnte dies Washington zu weiteren militärischen Aktionen bewegen. „Dann würden die Gefahren von Kollisionen mehrfach wachsen.“

Zugleich rechtfertigte Kossatschow die Entscheidung Russlands, das Memorandum mit dem US-Militär zur Vermeidung von Zwischenfällen in Syrien auszusetzen.

„Es kann keine rechtlichen Mechanismen zur Unterstützung rechtswidriger Aktionen geben. Mit ihrem Schlag auf eine Basis der syrischen Regierungsarmee stellten sich die USA außerhalb der internationalen Anti-Terror-Vereinbarungen.“

Quelle: Sputnik (Deutschland)