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Umfrage: Bundesbürger gegen militärisches Eingreifen in Syrien

Archivmeldung vom 29.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Flagge der Arabischen Republik Syrien
Flagge der Arabischen Republik Syrien

Die große Mehrheit der Deutschen sieht eine Militärintervention in Syrien skeptisch. Fast zwei Drittel (64 Prozent) wollen nach einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern nicht, dass der Westen notfalls mit militärischen Mitteln in den Bürgerkrieg eingreift. Nur 30 Prozent halten einen derartigen Einsatz für sinnvoll. Gegen eine Militärintervention sind vor allem die Älteren, über 45-Jährigen. Die Jüngeren können sich dies eher vorstellen.

Zuletzt hatten US-Präsident Barack Obama und Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande dem Assad-Regime mit einem Militärschlag gedroht, sollte es chemische Waffen gegen die Aufständischen einsetzen.

Datenbasis: 1006 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger am 23. und 24. August 2012, statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte. Institut: Forsa. Auftraggeber: stern.

Quelle: Gruner+Jahr, stern (ots)

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