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Petry: Tsipras ist jedes Mittel recht

Archivmeldung vom 09.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Frauke Petry Bild: flickrview -  blu-news.org - CC BY-SA 2.0
Frauke Petry Bild: flickrview - blu-news.org - CC BY-SA 2.0

Zum Besuch des griechischen Regierungschefs in Moskau erklärt die Sprecherin der Alternative für Deutschland: "Das außenpolitische Doppelspiel von Alexis Tsipras zeugt von wenig Würde und offenbart, dass ihm nahezu jedes Mittel zu sein scheint, um an Geld aus Brüssel heranzukommen. Dabei ist es augenscheinlich egal, dass er mit seinem Spiel zwischen Brüssel und Moskau langfristig den Interessen und dem Ruf seines eigenen Volkes schadet. Nebenbei das kommende Jahr zum "Freundschaftsjahr Griechenland-Russland" auszurufen, ist angesichts dieser politischen Großwetterlage mehr als zynisch."

Petry weiter: "Diese traurige außenpolitische Entwicklung beweist einmal mehr, dass der Kern des Problems nicht in Athen oder Moskau liegt. Es ist der Euro und das Festhalten von Brüssel und Berlin an der verfehlten Eurorettungspolitik, das ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone alternativlos ausschließt. Merkel muss endlich erkennen, dass sich das Interesse Tsipras' an einem gemeinsamen Euro nur so weit geht, als er damit griechische Kassen ohne Gegenleistung füllen kann. Das darf sie im Interesse der deutschen Steuerzahler, die ohnehin unter der Niedrigzinspolitik genug zu leiden haben, nicht antun. "Die Alternative zu einer baldigen geordneten Euro-Auflösung ist ein verantwortungs- und visionsloses 'Weiter so', das leider so typisch für die Merkel-Regierung ist".

Quelle: Alternative für Deutschland (AfD) (ots)

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