Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Weltgeschehen Wegen mutmaßlicher Brexit-Lüge muss Boris Johnson vor Gericht

Wegen mutmaßlicher Brexit-Lüge muss Boris Johnson vor Gericht

Archivmeldung vom 29.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Boris Johnson (2018)
Boris Johnson (2018)

Lizenz: OGL 3
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der ehemalige britische Außenminister Boris Johnson ist am Mittwoch im Zusammenhang mit der Kampagne vor dem Referendum 2016 für den EU-Austritt Großbritanniens bei einem Londoner Gericht vorgeladen worden. Dies meldet das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "Die Vorladung Johnsons wurde von Richterin Margot Coleman verkündet und vom Geschäftsmann Marcus Ball erstritten. Er warf dem konservativen Politiker vor, wissentlich falsche Angaben über die Kosten der britischen EU-Mitgliedschaft gemacht und diese regelmäßig wiederholt zu haben.

Als falsch sah Ball Johnsons Behauptungen über die Summe an, die Großbritannien wöchentlich an die Europäische Union entrichtet. Laut dem Ex-Minister soll das Vereinigte Königreich jede Woche 350 Millionen Pfund (400 Millionen Euro) nach Brüssel gezahlt haben.

Allerdings erklärte die britische Statistikbehörde bereits im Mai 2016, dass die Zahlungen von Brüssel nach London nicht berücksichtigt worden seien. Netto liege der Betrag eher bei 250 Millionen Pfund.

Der Chef des Statistikamtes, David Norgrove, bezeichnete Johnsons Behauptungen damals als „Missbrauch der offiziellen Statistik“.

Die Anwälte des Politikers von der Konservativen Partei (Tory) weisen seine Schuld entschieden zurück.

Boris Johnson gilt als Favorit für die Nachfolge von Premierministerin Theresa May, die am 7. Juni zurücktreten wird. Zu dieser Erklärung hatten sie ihre Parteigenossen gezwungen – darunter Mitglieder des Ministerkabinetts, die mit dem überarbeiteten Abkommen mit der EU zum Brexit unzufrieden waren."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

Videos
Zirbeldrüsen-Kur
Algenglück für die Zirbeldrüse
"Karmas Rad"
"Karmas Rad": Die Merkel-"Wissenschaft"
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte ovipar in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige