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Flüchtlingskrise: Müller bereit zu Gesprächen mit syrischem Regime

Archivmeldung vom 09.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Gerd Müller (2012)
Gerd Müller (2012)

Foto: Gerd Müller
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Zur Bekämpfung des Flüchtlingsdramas in Syrien und des IS-Terrors ist Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) notfalls auch zu Gesprächen mit dem syrischen Regime bereit. Die deutschen Waffenlieferungen an kurdische Peschmerga seien zwar richtig; nach mehr als drei Jahren Krieg in Syrien sei nun aber auch eine diplomatische Offensive nötig, so Müller dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zufolge.

"Die UNO und die Europäische Union müssen für diese Region einen neuen Friedensansatz finden mit den Regionalmächten Iran, Türkei, auch unter Einbeziehung Russlands", sagte Müller laut "Spiegel" am vergangenen Dienstag beim Dreikönigstreffen der Münchner CSU. Dabei stellten sich dann auch schwierige politische Fragen. "Vor Kurzem sagte zu mir eine herausragende Vertreterin einer deutschen Hilfsorganisation: Man muss an einem solchen Punkt auch mit Assad sprechen." In seiner Rede machte sich Müller laut "Spiegel" die Idee zu eigen: "Man muss auch Syrien an den Tisch bringen."

Eine Idee sei die Einrichtung befriedeter Zonen. Zuletzt waren die Friedensgespräche unter Vermittlung der UNO im vergangenen Februar gescheitert. Müller ist das erste Mitglied der Bundesregierung, das sich öffentlich für Gespräche mit dem syrischen Regime einsetzt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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