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Brok warnt vor dem Republikaner Trump als US-Präsidentschaftskandidat

Archivmeldung vom 29.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Elmar Brok, 2014
Elmar Brok, 2014

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Vor dem "Super Tuesday" mit einer Vorentscheidung zu den Präsidentschaftswahlen in den USA warnt der CDU-Europaabgeordnete Elmar Brok vor dem "starken Mann" Donald Trump. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Brok, der den Auswärtigen Ausschuss im EU-Parlament leitet: "Ich hoffe, dass in Amerika eine starke Frau gewinnt."

Hillary Clinton stehe für eine Politik der Mitte und des Ausgleichs. Der Republikaner Trump habe mehrfach seine Sympathie für den russischen Machthaber Wladimir Putin zum Ausdruck gebracht. Dies könne gefährlich für die Welt werden. "Ich befürchte, dass die beiden Herren meinen, sie seien dann die Herrscher der Welt", sagte Brok. "Die werden relativ wenig Rücksicht nehmen auf andere. Dann besteht die Gefahr, dass Europa wieder ins Hintertreffen gerät."

In der Flüchtlingskrise lobte Brok die Politik von Angela Merkel: "Die Kanzlerin scheint eine der wenigen zu sein, die versuchen, das Gesamtproblem zu bewältigen", sagte der CDU-Politiker. "Sie scheint die Einzige zu sein, die nicht jeden Tag in die Meinungsumfragen guckt, sondern an einem Konzept arbeitet." Die Alleingänge von Österreich wertete Brok als Fehler und warnte davor, dass die EU-Staaten Griechenland isolieren und mit dem Flüchtlingsandrang allein zu lassen. "Jedem ist doch klar: Wenn Griechenland jetzt europäische Entscheidungen blockiert, etwa bei der Euro-Rettung, dann haben wir alle wieder Probleme im Währungsbereich", sagte der CDU-Politiker. "Und was soll aus Griechenland werden? Geben wir das dann an den `Islamischen Staat` ab oder wie?"

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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