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Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela gestorben

Archivmeldung vom 06.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Nelson Mandela (2008) Bild: South Africa The Good News / de.wikipedia.org
Nelson Mandela (2008) Bild: South Africa The Good News / de.wikipedia.org

Der Friedensnobelpreisträger und ehemalige Präsident von Südafrika, Nelson Mandela, ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Das teilte der südafrikanische Präsident Jacob Zuma am Donnerstagabend in einer Ansprache mit.

Mandela war von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident seines Landes. Er galt als einer der wichtigsten Vertreter im Kampf gegen die weltweite Unterdrückung der Schwarzen und trug entscheidend zum Übergang von Apartheid-Regime zu einer Demokratie in Südafrika bei. Sein Gesundheitszustand hatte sich in den letzten Monaten stetig verschlechtert.

US-Präsident Obama würdigt Nelson Mandela

US-Präsident Barack Obama hat am Donnerstagabend in einer Ansprache den ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela gewürdigt. Dieser sei ein wichtiges Vorbild für ihn gewesen, das sein Leben stark geprägt habe, so Obama. Er habe mehr erreicht als man von irgendjemandem erwarten könne. Er sei "ein Beispiel für die gesamte Menschheit" gewesen. 

Gauck: Welt verliert mit Tod von Mandela großen Staatsmann

Die Welt verliert mit dem Tod von Nelson Mandela laut Bundespräsident Joachim Gauck einen großen Staatsmann. "Nelson Mandela hat - als Mensch wie auch als Politiker - in bewundernswerter Weise vorgelebt, wie Hass, Gewalt und Rassismus überwunden werden können", heißt es in einem Kondolenzschreiben Gaucks an die Witwe Mandelas. "Die Welt verliert einen großen Staatsmann, der wie nur wenige Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit in seiner eigenen Person verkörperte." Trotz der demütigenden Erfahrung von 27 Jahren Haft habe Mandela den Mut und die Kraft gefunden, sein Land gewaltlos in die Demokratie zu führen, so der Bundespräsident weiter. Mandela habe allerdings nicht nur gezeigt, dass man politische Freiheit auf friedliche Weise erstreiten kann, "sondern auch, dass man sie verantwortlich gestalten und bewahren muss". Dies sei "das Erbe Nelson Mandelas - und auch sein Auftrag an uns alle", schreibt Gauck. 

Mandela wird am 15. Dezember beerdigt

Der am gestrigen Donnerstag im Alter von 95 Jahren verstorbene südafrikanische Nationalheld Nelson Mandela wird am 15. Dezember beerdigt. Das teilte Südafrikas Präsident Jacob Zuma am Freitag in Johannesburg mit. Die zentrale Trauerfeier für den früheren Präsidenten Südafrikas soll demnach am kommenden Dienstag in Johannesburg stattfinden. Zu der Trauerfeier werden viele Staatsoberhäupter aus der ganzen Welt erwartet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) würdigte am Freitag die Verdienste Mandelas: "Nelson Mandela war überzeugt, nicht Hass und Vergeltung machen die Welt besser, sondern Versöhnung und friedlicher Wandel. Das hat er gelebt. Deshalb ist er ein Gigant der Geschichte, ein Staatsmann mit einer Botschaft, die in allen Ländern und zu aller Zeit Gültigkeit hat." Die 27 Jahre andauernde Haft habe Mandela nicht gebrochen, so Merkel weiter. "Sie hat ihn nicht einmal bitter gemacht. Im Gegenteil: Sie hat ihn nur noch entschlossener gemacht, das Unrecht der Apartheid zu überwinden und damit ein Ende zu machen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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