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SPD-Chef Gabriel warnt vor Destabilisierung Russlands

Archivmeldung vom 19.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sigmar Gabriel (2013)
Sigmar Gabriel (2013)

Foto: Moritz Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Vizekanzler Sigmar Gabriel warnt vor einer Destabilisierung Russlands durch eine überzogene Sanktionspolitik. "Die Sanktionen sollen dazu dienen, Russland wieder an den Verhandlungstisch zu bringen, nicht dazu, das Land ins Chaos zu stürzen", sagte Gabriel dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe).

In den USA und auch in Europa gebe es Stimmen, die eine solche Destabilisierungsstrategie forderten. "Ich finde das brandgefährlich. Europa hat ein Interesse an einem friedlichen und starken Russland", sagte Gabriel. Der SPD-Vorsitzende rät dazu, "weiter das Gespräch mit Putin zu suchen". "Wir bekommen die vielen Krisen in der Welt, sei es in Syrien oder im Iran, nicht in den Griff, wenn sich Russland nicht an ihrer Lösung beteiligt. Und das geht nur mit einem stabilen und selbstbewussten Russland", sagte Gabriel. Europa und auch die Ukraine brauchten gute wirtschaftliche Beziehungen zu Russland. Die USA dagegen hätten es "relativ leicht" in der jetzigen Situation, weil die ökonomischen und politischen Folgen der Russland-Krise allein Europa trage. Europa müsse einen Weg finden, auf Russland zuzugehen, mahnte Gabriel. Der SPD-Chef räumte allerdings ein, angesichts der Politik Putins falle es schwer, Russland Angebote zu machen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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