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Barnier will um konservative Spitzenkandidatur kämpfen

Archivmeldung vom 15.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Michel Barnier Bild: State Department photo by Michael Gross
Michel Barnier Bild: State Department photo by Michael Gross

Bei der christdemokratischen Europäischen Volkspartei (EVP) bahnt sich möglicherweise eine Kampfkandidatur um den europaweiten Spitzenkandidaten für die kommenden Wahlen an. EU-Kommissar Michel Barnier sagte der "Welt am Sonntag": "Ich bin entschlossen, diese Kandidatur konsequent bis zum Ende zu führen." Es gehe um die Wahl des besten Kandidaten, "um der EVP den Sieg bei der Europawahl zu ermöglichen".

Er warb in einem Brief an die Vorsitzenden aller EVP-Mitgliedsparteien, darunter an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer, um Zustimmung für seine Bewerbung als EU-weiter Spitzenkandidat der christdemokratischen Parteien: "Ich möchte Dir heute persönlich mitteilen, dass ich mich als Kandidat für diese Aufgabe bewerbe", schrieb er. Neben Barnier und dem ehemaligen Premierminister Luxemburgs, Jean-Claude Juncker, bewerben sich der im November zurückgetretene lettische Ministerpräsident Valdis Dombrovskis. Dombrovskis werden in hohen Parteikreisen jedoch nur Außenseiterchancen eingeräumt. Barnier "respektiert und schätzt die Bundeskanzlerin sehr" und hoffe auf ihre Unterstützung. Die formale Entscheidung fällt ein EVP-Kongress am 7. März in Dublin. "Ich kandidiere mit meiner Erfahrung als Kommissar und Politiker", sagte Barnier der "Welt am Sonntag". Zuständig für Finanzmarktregulierung und Binnenmarkt, ist er eines der aktivsten Mitglieder der derzeitigen EU-Kommission. Er hielte sich zugute, Brücken in andere politische Lager bauen zu können: "Ich bin Stolz darauf, dass fast alle meine Gesetzestexte mit einer sehr breiten Mehrheit im Europaparlament angenommen wurden", so der Kandidat.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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