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Union lehnt Frankreichs Forderung nach neuen Schulden ab

Archivmeldung vom 04.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Logo der Union (CDU und CSU)
Logo der Union (CDU und CSU)

Bild: CDU/CSU

Die Union hat sich gegen Forderungen Frankreichs nach Aufgabe der "schwarzen Null" ausgesprochen. "Die CDU steht auch in schwierigen Zeiten für nachhaltige Finanzpolitik", sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak dem "Handelsblatt".

Man könne an vielen Ländern in Europa sehen, dass es keinen Mangel an Schulden, sondern an Reformen gebe, so der CDU-Generalsekretär weiter. Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Theurer, äußerte sich ähnlich: Gerade der Blick nach Frankreich zeige doch, dass eine höhere Staatsverschuldung "nicht zu mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit" führe, sagte Theurer.

"Die Abkehr von der schwarzen Null birgt die Gefahr eines Dammbruchs", so der FDP-Politiker weiter. Zuvor hatte Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire im "Handelsblatt" von Deutschland höhere Ausgaben gefordert. "Deutschland sollte den fiskalischen Spielraum nutzen, den es sich durch seine mutigen Reformen geschaffen hat", sagte Le Maire. Man möchte, "dass Deutschland seinen Beitrag" leiste, dass es "mehr Geld" ausgebe und "mehr investiert in zukünftige Wachstumsbereiche", so der französische Finanzminister weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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