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Königshaus glaubt an Beruhigung des Verhältnisses zu Israel durch Steinmeier-Reise

Archivmeldung vom 06.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Hellmut Königshaus
Hellmut Königshaus

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Präsident der deutsch-israelischen Gesellschaft, Hellmut Königshaus, erwartet, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das deutsch-israelische Verhältnis "wieder in ruhigeres Fahrwasser" bringt. "Wenn es einer kann, dann er", sagte Königshaus der "Saarbrücker Zeitung" mit Blick auf Steinmeiers Antrittsbesuch an diesem Wochenende in Israel. Steinmeier sei ein auf Ausgleich bedachter Politiker.

Der Bundespräsident habe zudem aufgrund seiner zahlreichen bisherigen Israel-Kontakte die "notwendige Sensibilität" und "eine gewisse Grundsympathie", sagte Königshaus. Von Außenminister Sigmar Gabriel (SPD), bei dessen Besuch es letzte Woche zu einem Eklat gekommen war, könne man beides nicht sagen.

Von vielen Israelis, auch von Kritikern des Ministerpräsidenten Netanjahu, sei Gabriels Auftreten und sein Treffen mit der armeekritischen Gruppe "Breaking the Silence" als "gezielte Provokation" aufgefasst worden. Zudem werde in Israel darauf verwiesen, dass Deutschland gerade selbst Probleme in seiner Armee habe und sich besser darum kümmern solle, sagte Königshaus unter Verweis auf die aktuellen Affären in der Bundeswehr.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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