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Tschechiens Ex-Präsident Václav Klaus: Waffenlieferung und schärfere Sanktionen werden Konflikt nicht lösen

Archivmeldung vom 08.08.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.08.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Václav Klaus (2018), Archivbild
Václav Klaus (2018), Archivbild

Foto: Elekes Andor
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der ehemalige tschechische Präsident Václav Klaus vertritt in seinem Kommentarbeitrag "Einseitige Propaganda um die Ukraine - der Weg in die Unfreiheit", der am Sonntag in der Zeitung Mladá fronta DNES veröffentlicht wurde, die Meinung, dass eine Fortsetzung der Waffenlieferungen westlicher Länder an die Behörden in Kiew und die Verschärfung der antirussischen Sanktionen nicht zu einer Lösung des Konflikts in der Ukraine führen werden. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Klaus kommentiert: "Fehlende Verhandlungen, fortgesetzte Lieferungen [westlicher Länder an die Kiewer Behörden] von immer besseren Waffen und härtere Sanktionen [gegen Russland], die zu einem großen Teil einen Bumerang-Effekt haben, sind nicht der Weg zur Lösung [des Konflikts in der Ukraine]."

Der Westen verfolge einen einseitigen Ansatz in Bezug auf die Situation in der Ukraine. Die Folge davon ist eine einseitige Propaganda in den westlichen Medien, auch gegen diejenigen, die eine andere Meinung als die offizielle vertreten.

"Es gibt keine ernsthafte Diskussion über die Argumente zu Russlands Befürchtungen hinsichtlich der Einkreisung seines Territoriums durch die NATO-Mitgliedstaaten. [...] Argumente über die wachsende Feindseligkeit der Ukraine gegenüber Russland und der russischen [nationalen] Minderheit [auf ihrem Territorium], die seit der Orangen Revolution und dem Maidan bis Februar dieses Jahres anhielt, werden nicht [diskutiert]. Es geht auch nicht um den Wunsch der USA, nach den Misserfolgen im Irak, in Afghanistan und in Syrien einen geostrategischen Erfolg zu erzielen und sich einen Ruf und eine Position als Demiurg in der modernen Welt zu verdienen", so Klaus.

Er erklärt weiter: "Jede Kritik am Westen wird heute [...] sogar als Unterstützung für [den russischen Präsidenten Wladimir Putin] dargestellt. Jeder Aufruf zu Verhandlungen [durch die Konfliktparteien in der Ukraine] wird negativ bewertet. Sie werden als Akzeptanz des Status quo auf dem Schlachtfeld, als bewusste Benachteiligung der Ukraine und als versteckte Unterstützung für Russland interpretiert."

Quelle: RT DE

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