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INF-Vertrag: Generalinspekteur offen für Gespräche mit Russland

Archivmeldung vom 01.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Eberhard Zorn (2018)
Eberhard Zorn (2018)

Foto: FlickreviewR 2
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, hat mit Blick auf das bevorstehende Aus des INF-Vertrages dazu aufgerufen, die Kommunikation zwischen der Nato und Russland nicht abreißen zu lassen.

"Wichtig ist, dass die Gesprächskanäle erhalten bleiben. Wenn es Probleme gibt, muss man weiterhin zum Hörer greifen können", sagte Zorn den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Er warnte vor einer neuen Aufregungs- und Aufrüstungsspirale. "Da müssen wir rechtzeitig bremsen", so Zorn weiter. Gleichzeitig verteidigte er die Nato-Präsenz an der Ostflanke des westlichen Verteidigungsbündnisses.

"Eine Grundverteidigungsbereitschaft widerspricht dem nicht. Die Nato-Präsenz ist ein Signal der Abschreckung auf unterstem Level. Das schränkt auf der anderen Seite die Bereitschaft zu Nadelstichen ein", so der Generalinspekteur der Bundeswehr. Das Nato-Bündnis registriere täglich Bedrohungen aus Russland. "Wir reden von der Sicherheit der Bündnisgrenzen, etwa im Baltikum oder Polen", sagte Zorn den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Er warnte jedoch davor, den Fokus ausschließlich auf Moskau zu richten. "Die Nato beschäftigt sich nicht mit einer singulären Bedrohung, unser Blick umfasst 360 Grad", so der ranghöchste Soldat der Bundeswehr weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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