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EU-Parlamentspräsident will Annäherung an Russland

Archivmeldung vom 27.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Europarat Mitgliedstaaten
Europarat Mitgliedstaaten

Von Hayden120 and NuclearVacuum - File:Location European nation states.svgDiese Vektorgrafik wurde mit Inkscape erstellt., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8299513

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani, der beim einem Wahlsieg des rechten Lagers als neuer italienischer Premier gehandelt wird, hat sich für eine Annäherung an Russland ausgesprochen. "Putin muss die Vereinbarungen respektieren", sagte Tajani der "Welt". "Russland muss aber auch Beziehungen zu Europa haben. Denkbar wäre, dass die EU eine Vermittlerrolle zwischen den Großmächten USA und Russland übernimmt."

Tajani gilt als Ziehsohn von Ex-Premier Silvio Berlusconi, der wiederum als Putin-Intimus bekannt ist. Nach der Parlamentswahl in Italien am kommenden Sonntag könnte es zu einer Mitte-rechts-Koalition kommen. Silvio Berlusconi wäre der starke Mann in einer solchen Konstellation. Da der Ex-Premier rechtskräftig verurteilt ist, darf er selbst nicht mehr antreten. Berlusconi hatte sich jüngst für Tajani als Premier ausgesprochen. Zugleich sprach sich Tajani für eine Reform der EU auf der Linie der Pläne von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron aus. Europa brauche einen "gemeinsamen Finanzminister" und "die Bankenunion", sagte Tajani. Er verstehe die deutschen Bedenken, wo solche Schritte als Einstieg in eine Transferunion gesehen würden. "Wir müssen Kompromisse finden, die Deutschland nicht schaden", so Tajani.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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