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Hinweis auf Cyber-Attacke kam aus dem Ausland

Archivmeldung vom 01.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Abhören, Spionieren und Überwachen (Symbolbild)
Abhören, Spionieren und Überwachen (Symbolbild)

Bild: Screenshot Youtubevideo: "Handy abhören - so einfach gehts" / Eigenes Werk

Die deutschen Sicherheitsbehörden wurden von einem ausländischen Nachrichtendienst darauf hingewiesen, dass das deutsche Regierungsnetz gehackt wurde. Das erfuhr das rbb-Inforadio aus Sicherheitskreisen. Diesen Hinweis erhielten die deutschen Behörden am 19. Dezember vergangenen Jahres.

Als Urheber der Attacke wollen die deutschen Behörden eine russische Hackergruppe namens Snake oder Uroburos identifiziert haben. Sie wird von westlichen Nachrichtendiensten in Verbindung mit staatlichen russischen Stellen gebracht.

Ziel des Angriffs war nach rbb-Informationen zunächst die Hochschule des Bundes, über die der Angreifer ins Regierungsnetz eingedrungen sei. Von dort aus sei er bis ins Auswärtige Amt vorgedrungen. Abgeflossen seien lediglich sechs Dokumente geringen Umfangs. Wie der Angreifer sich Zugang ins Regierungsnetz verschafft hat, konnte bisher nicht rekonstruiert werden.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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