Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Weltgeschehen SPD-Außenpolitiker Mützenich für neue Formen der Kooperation mit Russland Fraktionsvize fordert "ideologiefreie Durchbrechung von Blockaden und Denkverboten"

SPD-Außenpolitiker Mützenich für neue Formen der Kooperation mit Russland Fraktionsvize fordert "ideologiefreie Durchbrechung von Blockaden und Denkverboten"

Archivmeldung vom 05.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Deutschland und Russland: 2 Länder, eine gemeinsame Vergangenheit (Symbolbild)
Deutschland und Russland: 2 Länder, eine gemeinsame Vergangenheit (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Der SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich plädiert für deutsche Initiativen zur Verbesserung des Verhältnisses mit Russland. "Wir brauchen eine ideologiefreie Durchbrechung von Blockaden und Denkverboten bei schonungsloser Benennung der Gegensätze", schreibt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion in einem Beitrag für den "Kölner Stadt-Anzeiger".

Konkret schlägt Mützenich neue institutionelle Formen der Zusammenarbeit mit der jeweils von Moskau dominierten Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) und der Organisation für den Vertrag über kollektive Sicherheit (OVKS) vor. "Dies hätte zum einen den Vorteil, dass die Interessenkonflikte 'regionalisiert' würden und sich nicht nur Russland und 'der Westen' gegenüberstünden, sondern die EU und die EAWU (Russland, Belarus, Kasachstan, Armenien und Kirgistan) und - unter dem Dach der OSZE - die Nato und die OVKS (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Belarus und Russland)", erläutert Mützenich.

"Zum anderen käme man damit dem russischen Bedürfnis nach 'Augenhöhe' entgegen." Es gehe insgesamt darum, im Interesse Deutschlands und seiner Partner sowohl die wirtschaftlichen Beziehungen mit Russland zu intensivieren als auch die militärischen Risiken wirksam einzudämmen. "Kluge Außenpolitik kann nicht warten, bis überall Demokratien existieren, sondern sie bewährt sich gerade im Umgang mit Andersdenkenden", so Mützenich.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

Videos
ExtremNews kommentiert - Folge 8
ExtremNews kommentiert - Folge 8
Symbolbild
Sichtlich versteckt
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte paffte in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige