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Ökonom hält Corona-Bonds für unumgänglich

Archivmeldung vom 06.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Münzenberg, Geldberg und Geldberge (Symbolbild)
Münzenberg, Geldberg und Geldberge (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Wirtschaftsexperte Jens Südekum hält ein gesamteuropäisches Rettungspaket für unumgänglich, um den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise zu begegnen. Die notwendigen Summen seien realistischerweise nur durch Schulden finanzierbar, schreibt er in der "Welt am Sonntag".

Daher schlage jetzt die Stunde für europäische Gemeinschaftsanleihen, sogenannte Corona-Bonds. Nur so könne Europa die Jahrhundertkrise bewältigen. Den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) hält Südekum für keine geeignete Alternative. Sie seien dazu entwickelt worden, Ländern in selbst verschuldeten Krisen kurzfristige Kredite zu gewähren und dafür Strukturreformen zu verlangen. Zudem würde die Refinanzierung für Italien und Spanien "schnell zu einem Ritt auf der Rasierklinge". Jens Südekum ist Professor für Internationale Volkswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er berät die Bundesregierung, EU-Kommission und der Bundesbank zu internationalen Wirtschaftsfragen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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