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EU-Zulassung für Astrazeneca-Impfstoff beantragt

Archivmeldung vom 12.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Vivaldi-Gebäude in Amsterdam-Zuidas als Sitz der Europäische Arzneimittel-Agentur  (EMA) seit 2019
Vivaldi-Gebäude in Amsterdam-Zuidas als Sitz der Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) seit 2019

Foto: Ceescamel
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Pharmakonzern Astrazeneca hat bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) eine bedingte Marktzulassung für seinen gemeinsam mit der Universität Oxford entwickelten Corona-Impfstoff beantragt. Das teilte die EMA am Dienstag mit.

Demnach soll die Prüfung in einem beschleunigten Zeitrahmen durchgeführt werden. Eine Entscheidung des zuständigen Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) könnte am 29. Januar getroffen werden. Voraussetzung sei, dass die vorgelegten Daten zur Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs den Zulassungskriterien entsprechen, so die EMA.

Zuletzt war der Astrazeneca-Impfstoff unter anderem bereits in Großbritannien zugelassen worden. In der EU gibt es bisher Genehmigungen für die Wirkstoffe von Biontech/Pfizer sowie Moderna. Im Gegensatz zu mRNA-Impfstoffen lässt sich der Astrazeneca-Impfstoff günstiger und schneller produzieren. Er muss auch nicht extrem kalt gelagert werden. Bei den Angaben zur Effektivität des Wirkstoffs gibt es noch einige Unklarheiten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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