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Entwicklungsminister: Afrika sollte grüner Kontinent werden

Archivmeldung vom 23.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Eigentümer Westlicher und Fernöstlicher Konzerne beuten auch Afrika aus.
Eigentümer Westlicher und Fernöstlicher Konzerne beuten auch Afrika aus.

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) sieht den Klimaschutz als "Überlebensfrage" der Menschheit an, bei der globale Zusammenarbeit unabdingbar ist. Besonders die Länder, in denen viele Bewohner noch keine Elektrizität haben, müssten mitgedacht werden, sagte er "Zeit-Online".

Es seien derzeit allein auf dem afrikanischen Kontinent 450 Kohlekraftwerke in Planung und im Bau. "Wir müssen verhindern, dass Afrika der schwarze Kontinent der Kohle wird", so der Minister. Deutschland müsse seine Technologie und sein Know-how im Bereich der erneuerbaren Energien weitergeben, vor Ort investieren und "den afrikanischen Kontinent zum grünen Kontinent machen", forderte der CSU-Politiker.

Der Entwicklungsminister begrüßt die Ankündigung der USA, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 zu halbieren. Er sagte, dass die Welt bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens und bei der internationalen Energiewende viel zu langsam vorankomme. "Wenn wir den Pariser Vertrag und die dort vorgegebenen Reduktionsziele umsetzen, erreichen wir nach Expertise der Wissenschaft das Zwei-Grad-Ziel noch nicht." Es gehe nicht nur darum zu reduzieren, "sondern zu vermeiden", sagte der Entwicklungsminister.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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