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Wegen Brexit: Zollpräsidentin mahnt Unternehmen zur Eile

Archivmeldung vom 18.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Rareclass, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Rareclass, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die Präsidentin der Generalzolldirektion Colette Hercher hat die Unternehmen in Deutschland gemahnt, sich besser auf einen Brexit einzustellen. "Vor allem die, die bislang nur in der EU Geschäfte machen, müssen sich vorbereiten", sagte Hercher dem "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Die Präsidentin kündigte an, die Zollbehörden personell aufzustocken.

"Wir werden 900 Zöllner zusätzlich bereitstellen und ausbilden", sagte sie. Vor allem in Häfen und an Flughäfen komme "mehr Arbeit auf uns zu". "Wir werden unsere Risikoanalyse noch gezielter einsetzen: Ist der Beförderungsweg schlüssig? Passt der Wert der angegebenen Ware zu den Transportkosten? Passt die Ware zum Unternehmen?", so Hercher weiter. Der Zoll sei für einen Brexit, auch einen ohne Austrittsabkommen, gut gerüstet. "Wir machen, was wir mit Nicht-EU-Ländern schon immer machen, nur mit einem Land mehr", sagte die Präsidentin der Generalzolldirektion. Sie hoffe allerdings, dass sich die Briten und die EU doch noch auf ein Austrittsabkommen verständigen: "Das würde uns zwei Jahre Übergangszeit verschaffen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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