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Wolfgang Schäuble zur Rolle Deutschlands in der EU: "Wir müssen Ost und West, Nord und Süd zusammenhalten"

Archivmeldung vom 22.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Wolfgang Schäuble Bild: Armin Kübelbeck / wikipedia.org
Dr. Wolfgang Schäuble Bild: Armin Kübelbeck / wikipedia.org

Bei einer Veranstaltung zum 70. Geburtstag der ZEIT im überfüllten Deutschen Schauspielhaus hielt Finanzminister Wolfgang Schäuble ein leidenschaftliches Plädoyer für die europäische Einigung: "Wir müssen Europa zusammenhalten." Wegen seiner zentralen Position im Herzen des Kontinents falle Deutschland die Aufgabe zu, Ost und West, Nord und Süd zusammenzuführen, "weil es uns sonst auseinanderreißt". Dabei betonte er im Gespräch mit ZEIT-Herausgeber Josef Joffe die besondere Verpflichtung des Landes gegenüber den Flüchtlingen: "Wenn Europa nur mit den Bildern vom Budapester Bahnhof und Stacheldrahtzäunen identifiziert würde, wäre das eine Schande. Da ist es gut, dass es Deutschland gibt."

Im Angesicht der Krisen müsse "Europa in den nächsten Jahren in der Außen- und Sicherheitspolitik stärker werden" , forderte Schäuble. Für Deutschland bedeute das, "mehr in die Entwicklungszusammenarbeit und ins Militärische zu investieren."

Zu seinem Image befragt, antworte Schäuble: "Ich muss als Finanzminister immer ein mürrisches Gesicht machen. Das spart mir 80 Prozent aller Gespräche", in denen es um Geld ginge. Zum Bayrischen Ministerpräsidenten: "Seehofer macht es anderen nicht einfach, aber das bin ich von der CSU gewohnt."

Quelle: DIE ZEIT (ots)

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