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Westerwelle sieht Reformprozess in Ägypten durch Gewaltausbrüche gefährdet

Archivmeldung vom 29.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Guido Westerwelle (2012)
Guido Westerwelle (2012)

Foto: diba
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sieht den politischen Wandel in Ägypten durch die jüngsten Gewaltausbrüche gefährdet. "Ich bin bestürzt, dass in diesen Tagen erneut Demonstranten auf den Straßen Ägyptens den Tod gefunden haben. Die Massenproteste und die wieder ausgebrochene Gewalt sind eine schwere Bürde und eine große Bewährungsprobe für den politischen Wandel in Ägypten", sagte Westerwelle der "Bild am Sonntag".

Das Land brauche keine gewaltsamen Konfrontationen auf der Straße, sondern Dialog und echte Reformbereitschaft. Westerwelle forderte Ägyptens Präsident Mohammed Mursi auf, "die nötigen Reformen anzupacken, damit die Demokratie gefestigt wird".

Ägypten: Mindestens drei Tote bei Protesten gegen Mursi

Bei Protesten gegen Ägyptens Präsidenten Mohammed Mursi sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, 139 weitere sollen verletzt worden sein. Bei den gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern Mursis in der Hafenstadt Alexandria kam ein US-Bürger ums Leben, wie das US-Außenministerium bestätigte.

Zuvor war bei einer Massenschlägerei in der Stadt ein Ägypter getötet worden. In Port Said kam es ein ägyptischer Journalist ums Leben, wie örtliche Medien berichten. Bei einer Demonstration sei ein Butangas-Behälter von Feuerwerkskörpern getroffen worden und explodiert. Zwölf weitere Menschen seien bei dem Unfall verletzt worden. Grund für die Auseinandersetzungen ist das einjährige Jubiläum Mursis als ägyptischer Präsident.

Am morgigen Sonntag, dem Jahrestag der Vereidigung Mursis als Präsident, will eine Protestbewegung 20 Millionen Unterschriften von Bürgern vorlegen, die die Absetzung des Präsidenten und Neuwahlen fordern. Die Führung des Landes lehnt dies kategorisch ab.

Obama blickt besorgt auf Situation in Ägypten

US-Präsident Barack Obama blickt nach den Protesten gegen den ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi mit Sorge auf die Situation in Ägypten. "Natürlich blicken wir alle mit Sorge auf die Situation", sagte Obama auf einer Pressekonferenz in Südafrika mit Blick auf die Proteste in Ägypten, bei denen mindestens drei Menschen ums Leben kamen, darunter auch ein US-Bürger.

Der US-Präsident forderte die beteiligten Parteien in Ägypten auf, Gewalt zu vermeiden und sagte, dass eine etwaige Instabilität in Ägypten auch auf die Nachbarstaaten des Landes übergreifen könnte.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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