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Thailändischer Oppositionsführer Ditapichai befürchtet Manipulationen bei Verfassungsreferendum

Archivmeldung vom 06.08.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.08.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Flagge von Thailand
Flagge von Thailand

Bei der Volksabstimmung über eine neue Verfassung in Thailand an diesem Sonntag sind nach Ansicht des Oppositionsführers Jaran Ditapichai Manipulationen zu befürchten.

"Die Junta wird alles daran setzen, den Verfassungsentwurf durchzubringen", erklärt Ditapichai im Interview mit der Tageszeitung "neues deutschland" (Samstagausgabe). Der im französischen Exil lebende Bürgerrechtler hofft, dass die Thailänder nicht den Plänen der Militärs folgen.

"Die Generäle kontrollieren das Land durch ihren 'Rat für Frieden und Ordnung' und die Junta gibt sich dabei vordergründig einen zivilen Anstrich. Wird der Verfassungsentwurf per Referendum abgesegnet, haben die Militärs zusätzliche Legitimität gewonnen."

Allerdings ist nach Einschätzung von Ditapichai der Ausgang des Referendums "letztlich bedeutungslos für den gegenwärtigen Zustand der Demokratie in Thailand". Das Land sei tief gespalten, besonders die Mittelschicht habe den Glauben an die Demokratie verloren.

Quelle: neues deutschland (ots)

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