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Özoguz sieht nachhaltigen Schaden in deutsch-türkischen Beziehungen durch Fall Yücel

Archivmeldung vom 01.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Aydan Özoğuz 2015
Aydan Özoğuz 2015

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), sieht die deutsch-türkischen Beziehungen durch den Fall des inhaftierten Journalisten Deniz Yücel nachhaltig beschädigt. "Der türkische Staat scheint nur noch mit Verboten und Inhaftierungen auf jede Form der Kritik zu reagieren. Dieses Vorgehen und der Fall Yücel schaden den deutsch-türkischen Beziehungen nachhaltig", sagte Özoguz der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Die Türkei entferne sich mit dieser Politik nur noch weiter von Europa, sagte Özoguz. In der Türkei seien mehr Journalisten in Haft als in China, Iran oder vielen anderen Ländern, die keine Demokratien sind. "Nun hat es mit Deniz Yücel auch einen deutsch-türkischen Journalisten getroffen, der bekannt ist für seine unbequemen Artikel. Die türkische Justiz zeigt dabei eine Härte, die vollkommen unverhältnismäßig erscheint."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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