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Ökonom Flassbeck: US-Zölle auf Importe könnten für Deutschland zum Problem werden

Archivmeldung vom 12.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Heiner Flassbeck
Heiner Flassbeck

Foto: User:Avatar
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Für den früheren Leiter der Wirtschaftsabteilung von UNCTAD, der UN-Organisation für Welthandel und Entwicklung, Heiner Flassbeck, könnten mögliche US-Zölle auf Importe aus China auch für Deutschland zum Problem werden.

"Berlin sollte sehr genau hinsehen, wie der künftige US-Präsident Donald Trump sich zu China verhält, denn auch Deutschland, das G20-Land mit dem höchsten Überschuss der Exporte über die Importe, hat einiges zu verlieren", schreibt der Ökonom in einem Gastbeitrag für die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland" (Freitagausgabe). Doch was in Berlin und Peking gerne vergessen werde: Wer dauernd Überschüsse im Außenhandel macht, schädige die Defizitländer, da er mit seinen Produkten die der Defizitländer verdrängt und dorthin Arbeitslosigkeit exportiert, so Flassbeck, der 1998 und 1999 Staatssekretär im Bundesfinanzministerium war. "Das Überschussland gewinnt in jedem Fall und das Defizitland verliert. Das widerspricht der Idee des Freihandels und der Hoffnung, dass dabei würden alle gewinnen."

Quelle: neues deutschland (ots)

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