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Wie hält es Amerika nun eigentlich mit den Sanktionen gegen Russland? „Amerikaner drin, Russen draußen, Deutsche kleinhalten“

Archivmeldung vom 05.03.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.03.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Bildmontage: Freepik / Pixabay / WB / Eigenes Werk
Bild: Bildmontage: Freepik / Pixabay / WB / Eigenes Werk

Die Sanktionen gegen Russland sollen hart sein und schnell Wirkung zeigen, so heißt es vonseiten der europäischen Politiker. Doch sind die Maßnahmen wirklich ein probates Mittel oder treffen sie vielmehr die EU und stärken die USA. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: "Lord Hastings Lionel Ismay, der erste Generalsekretär der NATO, erklärte deren Aufgabe wie folgt: “Keep the Soviet Union out, the Americans in, and the Germans down.” Mit den jetzt verhängten Sanktionen dürfte dies wieder gut funktionieren.

Dabei bedarf es nicht mehr der NATO Deutschland oder die EU zu schwächen. Dies machen die Politiker selbst. Wenn etwa die grüne deutsche Außenministerin Annalena Baerbock erklärt: “Ja, wir sind auch bereit, selber dafür einen hohen wirtschaftlichen Preis zu bezahlen, denn es geht um die Sicherheit der Ukraine“, kann sich der Bürger auf einiges einstellen.

Billiges russisches Öl und Gas fließen weiter in die USA

So wurde auf US-Betreiben Nord Stream 2 auf Eis gelegt. Billiges russiches Öl und Gas ist somit tabu, die Kosten trägt der Bürger. Im Gegenzug hält US-Präsident Joe Biden an Öl- und Gasimporten aus Russland fest. Denn im November hat er die Midterm-Elections zu bestreiten und einen hohen Benzinpreis tragen die Amerikaner nicht mit. Schon jetzt kostet in den USA die Gallone Benzin (3,785 Liter) rund einen Dollar – für geplagte Europäer ein Traum. Stattdessen ist Europa nun ein guter Absatzmarkt für US-Frackinggas. So geht Marktwirtschaft."

Quelle: Wochenblick

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