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Sarrazin legt Griechenland Gang in die Insolvenz nahe

Archivmeldung vom 20.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Thilo Sarrazin Bild: Deutsche Bundesbank
Dr. Thilo Sarrazin Bild: Deutsche Bundesbank

Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin hat Griechenland den Gang in die Insolvenz nahegelegt, sollte das Land keinen Zugang zum Kapitalmarkt mehr erhalten. Dann muss Griechenland das tun, was jeder Schuldner tut - es meldet eben Insolvenz an, sagte Sarrazin in einem Interview mit den Salzburger Nachrichten. Dann würde Griechenland mit seinen Gläubigern über Schuldverzicht oder Zinsaussetzungen verhandeln müssen. Dies wäre das richtige abschreckende Beispiel für alle übrigen potenziell unsoliden Staaten.

Den Euro sieht Sarrazin wegen Griechenland nicht in unmittelbarer Gefahr, langfristige gebe es aber Risiken, wenn einzelne Länder eine dauerhaft unsolide Finanzpolitik und damit ein Übermaß an Schulden machten. Dann würde ein Riesendruck auf die Europäische Zentralbank entstehen, die Geldpolitik so locker zu machen, dass man die Schulden auch mit Inflation abwenden kann, sagte Sarrazin.

Nach Aussage eines Sprechers der Bundesbank handelt es sich bei den Äußerungen von Sarrazin aber nicht um die Haltung der Bundesbank, sondern um Sarrazins persönliche Ansicht. Ich habe in dem Gespräch mit den Salzburger Nachrichten meine persönliche Meinung geäußert, wird Sarrazin von Bundesbanksprecher Benedikt Fehr am Freitagabend zitiert.

Quelle: Dow Jones Company, Inc.

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