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Großes internationales Marinemanöver "BALTOPS" in der Ostsee

Archivmeldung vom 04.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Navigationsübung. Die Schnellboote ZOBEL und FRETTCHEN führen unter Leitung der Fregatte SACHSEN ein Flottenballett auf. Bild: Deutsche Marine
Navigationsübung. Die Schnellboote ZOBEL und FRETTCHEN führen unter Leitung der Fregatte SACHSEN ein Flottenballett auf. Bild: Deutsche Marine

Eine der größten Marineübungen in der Ostsee findet vom 8. Juni bis zum 19. Juni 2009 statt. An "BALTOPS 2009" nehmen unter US-amerikanischer Führung zwölf Nationen mit knapp 50 Schiffen und Flugzeugen teil.

Die jährliche Großübung findet in diesem Jahr zum 37. Mal statt. Ziel ist die Vertiefung der Zusammenarbeit unter den Übungsteilnehmern, von denen zehn der NATO angehören. "Es wird innerhalb des Flottenverbandes ein täglicher Besatzungsaustausch stattfinden, damit die Soldaten ein besseres Verständnis für die jeweils anderen Marinen entwickeln können", sagt Fregattenkapitän Olaf Albrecht zu einem der Ziele der Übung. Er ist im Marinehauptquartier der Deutschen Marine in Glücksburg für die Übungsplanung zuständig. Während des Manövers werden unter anderem die Luftabwehr, die U-Boot-Abwehr und das sogenannte Boarding geübt. Es gehe vor allem um den richtigen Umgang mit sogenannten asymmetrischen Bedrohungen, wie zum Beispiel der Abwehr von Speed-Boot-Angriffen und der Bekämpfung von Schmuggel. Das Übungsgebiet von "BALTOPS 2009" erstreckt sich in der Ostsee zwischen der schwedischen Küste und dem dänischen Bornholm.

"Open Ship" zur Kieler Woche

Trotz der zahlreichen Marineschiffe soll der zivile Fischerei- und Handelsschifffahrtsverkehr möglichst nicht beeinträchtigt werden. Im Gegenteil: Die Ostseeschifffahrtsrouten sollen sogar sicherer gemacht werden. "Bei Gotland werden die teilnehmenden Minenabwehreinheiten nach Sprengkörpern aus den vergangenen Kriegen suchen", so Albrecht. Zum Abschluss des zweiwöchigen Manövers wird ein Großteil der teilnehmenden Marineschiffe traditionsgemäß den Marinestützpunkt in Kiel anlaufen. "Die Schiffe nehmen dort an der Kieler Woche teil. Interessierte können sie dort am 20. und 21. Juni zwischen 13.30 und 16.30 Uhr besichtigen", sagt Albrecht. Dann wird der Stützpunkt für die Öffentlichkeit geöffnet sein.

Sieben Schiffe und fünf Flugzeuge aus Deutschland dabei

Während des Großmanövers wird das deutsche Marinehauptquartier besonders im Bereich der U-Boot-Führung gefordert sein. Die U-Boot-Komponente wird direkt von Glücksburg aus geführt werden. Auch die Luftstreitkräfte erhalten ihre Befehle während "BALTOPS 2009" aus dem Schutzbau des Marinehauptquartiers. An "BALTOPS 2009" nehmen neben Deutschland die Marinen aus Dänemark, Finnland, Frankreich, Estland, Lettland, Litauen, Großbritannien, den Niederlanden, den USA, Polen und Schweden teil. Teilnehmende deutsche Schiffe sind: Fregatte "Karlsruhe", Tender "Elbe", die Schnellboote "Puma", "Nerz" und "Zobel" sowie die Minenjagdboote "Hameln" und "Sulzbach-Rosenberg". Außerdem stellt die Marine ein Flugzeug vom Typ P-3 C Orion, die Luftwaffe vier Tornados.

Quelle: Deutsche Marine

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