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EU-Parlamentspräsident: Wir müssen mit Russland reden

Archivmeldung vom 12.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Martin Schulz (2014)
Martin Schulz (2014)

Foto: Foto-AG Gymnasium Melle
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat angesichts des Eingreifens Russlands in den Syrien-Konflikt erklärt, in der aktuellen Lage müsse man pragmatisch sein und mit der Regierung in Moskau reden: "Die Russen sind in Syrien. Auch wenn man vielleicht der Meinung ist, dass sie dort nichts zu suchen haben, sie sind nun einmal da", sagte Schulz bei einer "Zeit"-Matinee am Sonntag in Hamburg.

Er ergänzte: "Wir brauchen Russland und den Iran, um in Syrien voranzukommen." Trotzdem sei er für eine Beibehaltung der Sanktionen gegen Russland. Den Krieg in Syrien und den Konflikt in der Ukraine müsse man auseinanderhalten. "Man darf die Verknüpfung von Syrien mit der Ukraine nicht zulassen", sagte Schulz, auch wenn Putin das vielleicht wünsche.

Seehofer will auf Wladimir Putin zugehen

CSU-Chef Horst Seehofer hat angekündigt, das Gespräch mit Wladimir Putin zu suchen. "Bayern wird den Kontakt mit Moskau bald wieder intensivieren", sagte Seehofer in einem Interview der "Welt am Sonntag". Eine Lösung des Syrien-Konflikts ohne Russland "wird es nicht geben", so Seehofer. Wenn die Luftangriffe zwischen den Mächten abgestimmt werden, sei dies ein Zeichen der Hoffnung. Einen Einsatz Deutschlands in Syrien schloss er aber aus. "Eine militärische Option für uns sehe ich jedenfalls nicht", sagte der bayerische Ministerpräsident. Seehofer plädierte auch dafür, die Türkei stärker in der Flüchtlingskrise zu unterstützen. Die bisher von der EU zugesagten eine Milliarde Euro für Flüchtlingslager in der Türkei, dem Libanon und in Jordanien seien "viel zu wenig". Die müsse wesentlich mehr Geld aufbringen und den Menschen vor Ort helfen. "Das hat sie viel zu lange versäumt." Man müsse sich genau ansehen, was Erdogan als Gegenleistung fordert. "Aber ich bin dafür, in dieser Situation realpolitisch zu agieren."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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