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Trump-Berater hält Einigung im Handelsstreit für möglich

Archivmeldung vom 18.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Einer der wichtigsten Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump hält eine Einigung im Handelsstreit mit Europa noch für möglich. "Nach allem was ich von meinen Kollegen höre, sind wir sehr hoffnungsvoll, die Verhandlungen mit Europa erfolgreich abzuschließen. Ich sehe keinen Handelskrieg", sagte Kevin Hassett, der Vorsitzende der ökonomischen Berater (Chairman of the Council of Economic Advisers, CEA) dem "Handelsblatt".

Am 1. Juni läuft das von Trump gesetzte Ultimatum für eine Verhandlungslösung über die von ihm angedrohten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte aus. Hassett forderte vor allem Deutschland auf, mit höheren Investitionen dafür zu sorgen, die Ungleichgewichte im Außenhandel abzubauen. "Deutschland erscheint heute ähnlich unfreundlich gegenüber investitionswilligen Kapitalgebern wie die USA vor unserer Steuerreform. Ein massiver Investitionsboom würde die Ungleichgewichte verringern. Darüber hinaus gibt es ungleiche Handelsbedingungen bei einigen Einfuhrzöllen", betonte der Amerikaner. Hasset verteidigte zudem die von Trump durchgesetzte Steuerreform in den USA. Höhere Defizite fürchtet er durch die drastische Senkung der Körperschaftssteuer von 35 auf 21 Prozent nicht.

"Haushaltsdefizite sind sicherlich schlecht für die langfristigen Wachstumsaussichten. Das ist ein wirklicher Grund zur Sorge. Wenn man jedoch dieses Risiko mit den wirtschaftlichen Schäden einer unsinnigen Steuerpolitik abwägt, muss man sagen, dass diese für die US-Wirtschaft viel gefährlicher sind." Sollte die Steuerreform zu Mindereinnahmen führen, dann sei das nach Berechnungen des parteiunabhängigen Haushaltsbüros des Kongresses (CBO) auf die Ausweitung der Steuergutschriften für Familien (Child Tax Credits) zurückzuführen, aber nicht, weil die Regierung die Steuersätze für Unternehmen reduziert habe.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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