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Medien: Obama will US-Atomarsenal drastisch verkleinern

Archivmeldung vom 11.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Barack Hussein Obama II Bild: Pete Souza, The Obama-Biden Transition Project / de.wikipedia.org
Barack Hussein Obama II Bild: Pete Souza, The Obama-Biden Transition Project / de.wikipedia.org

US-Präsident Barack Obama will das Nuklearwaffenarsenal der Vereinigten Staaten um etwa ein Drittel verkleinern. Einem Bericht der "New York Times" zufolge will Obama die Initiative zur atomaren Abrüstung in seiner Rede zur Lage der Nation am Dienstag vorstellen und gleichzeitig zu einer weltweiten Reduzierung der Zahl der Atomwaffen aufrufen. Die US-Zeitung beruft sich dabei auf Informationen aus Regierungskreisen. Demnach sei Obama hinsichtlich seiner Pläne für das US-Atomwaffenarsenal zu einer Übereinkunft mit dem US-Militär gekommen.

Der US-Präsident plant damit eine deutlich radikalere Verkleinerung des Nuklearwaffenarsenals als das mit Russland geschlossenen START-Abkommen vorsieht. Allerdings ist fraglich, ob der US-Präsident seinen Vorschlag auch gegen den drohenden Widerstand der Republikaner, die im US-Repräsentantenhaus in der Mehrheit sind, durchsetzen kann.

Laut der Zeitung zieht Obama daher auch ein informelles Abkommen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Betracht. Das Atomwaffenarsenal der US-Streitkräfte soll etwa 1.700 einsatzfähige Atomsprengköpfe umfassen und laut dem Bericht um etwa ein Drittel reduziert werden.

Das 2011 zwischen Russland und den USA abgeschlossene Abrüstungsabkommen START sieht eine Reduktion der US-Nuklearwaffen auf 1.550 bis zum Jahr 2018 vor.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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