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Soros warnt vor drittem Weltkrieg

Archivmeldung vom 22.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
George Soros, 2010
George Soros, 2010

Foto: Flickr upload bot
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

US-Starinvestor George Soros sieht, laut einem Bericht des russischen online Magazins "Sputnik", Risiken eines neuen Weltkriegs. Der Auslöser könnte laut ihm ein Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China sein. Um das zu vermeiden, sollte Washington wirtschaftliche Zugeständnisse an Peking machen.

Weiter heißt es in der Meldung: "Wenn China seine Wirtschaft statt auf den Export auf den Innenmarkt umorientieren würde, würde die Regierung in Peking einen auswärtigen Konflikt benötigen, um die Macht nicht zu verlieren, mutmaßte der Milliardär und Spekulant nach Angaben von Market Watch . „Wenn es zu einem Zusammenstoß zwischen China und dem US-Verbündeten Japan kommen würde, würden wir an der Schwelle eines dritten Weltkrieges landen.“ In diesem Fall könnte China ein politisches und militärisches Bündnis mit Russland eingehen.

Die USA könnten ein solches Szenario verhindern, wenn sie es zuließen, dass die chinesische Nationalwährung, der Yuan,  in den Währungskorb des Internationalen Währungsfonds (IWF) aufgenommen wird und damit dem Dollar Konkurrenz macht. Das wäre laut Soros ein „großes Zugeständnis“ an China, das seinerseits bei der Umorientierung seiner Wirtschaft nachgeben müsste. Soros zufolge würde es China und den USA schwerfallen, eine Einigung zu erzielen. „Doch die Alternative wäre sehr unangenehm.“"

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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