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Edgar von Radetzky von Memorial Deutschland kritisiert die Aktionen der russischen Staatsanwaltschaft gegen NGOs und auslädnische Stiftungen

Archivmeldung vom 02.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Wladimir Putin Bild: Presidential Press and Information Office / de.wikipedia.org
Wladimir Putin Bild: Presidential Press and Information Office / de.wikipedia.org

Die in den Tagen und Wochen vor Ostern von der russischen Staatsanwaltschauft erfolgten Durchsuchungen von Büros politischer Stiftungen und Institute des Auslands wie auch russischer Nichtregierungsorganisationen nennt Dr. Edgar von Radetzky, Mitglied des Vorstandes von Memorial Deutschland, eine "riesige Schikane". Auch seine Kollegen von Memorial in Moskau seien betroffen gewesen, wie er in einem Exklusiv-Interview für neues deutschland berichtet.

"Der völlig unbegründete Verdacht auf Agententätigkeit, der gegen uns und andere erhoben wird, ist ein Zeichen von Schwäche des Regimes. Es geht nur um Machterhalt und um die Angst vor der Entwicklung zu einer wirklich demokratischen und offenen Gesellschaft", vermutet der ehrenamtlich für Memorial ttige Arzt (Jg. 1939). "Wir sind sehr stark an einer Zusammenarbeit mit Russland und russischen Bürgern interessiert", bekräftigt der Menschenrechtsaktivist, der im heutigen Russland insbesondere das Recht auf freie Rede und Meinung sowie das Demonstrationsrecht gefährdet sieht. Radetzky hält nichts von einem Konfrontationskurs des Westen in dieser Angelegenheit. "Ich denke, man sollte immer wieder versuchen, miteinander ins Gespräch zu kommen", sagt Radetzky dem "nd". (Mittwochausgabe, 3. April; voller Wortlaut des Interviews in der online-Ausgabe www.nd-online.de)

Quelle: neues deutschland (ots)

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